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Ende Juni ist Bernard Dangeard im Alter von 78 Jahren von uns gegangen. Von 2014 bis 2018 war er Mitglied des Vorstands von Church and Peace.

Bernard war mit Simone verheiratet, mit der er vier Töchter hatte. Als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen verbrachte er zwei Jahre im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojekts in Marokko. Bernard deckte mit seinen Kompetenzen und seinem Engagement ein breites Spektrum an Themen ab: als Botaniker, Landwirt und Pferdezüchter, als Mitglied der Gemeinschaft „L’Arche“ von Lanza del Vasto, als Aktivist für gewaltfreie Aktionen gegen Atomkraft und in Larzac, Experte für Ernährungsautonomie in den Ländern des Südens. Und dann ist da noch das, was für ihn am wichtigsten ist: der Glaube, die Beziehung zu Christus und die Stärkung durch sein Wort. Genau aus diesem Grund gehört er einer Gruppe an, die das Markusevangelium und die Psalmen auswendig lernt, und um das Wort im Körper zu verankern, wird es gestisch dargestellt. Es ist diese Tiefe, die sich in der Vielfalt seines Engagements zeigt, die ihn bei „Church and Peace“ zu einem geschätzten und geachteten Freund gemacht hat. Eine Freundschaftsreise führte ihn nach Mar Moussa in Syrien, einem Kloster, das sich dem existenziellen Dialog mit Muslimen verschrieben hat, und eine weitere Reise im Jahr 2015 mit Mitgliedern von „Church and Peace“, die von Ungarn über Serbien bis in den Kosovo führte. Bernard musste sich 2018 aus gesundheitlichen Gründen aus „Church and Peace“ zurückziehen.

Bei einem der virtuellen Treffen der Mitglieder von „Church and Peace“ aus dem französischsprachigen Raum hat er uns ein Zeugnis hinterlassen, das ihr auf französisch auf unserer Website nachlesen könnt.

Wir sprechen Simone und ihren Töchtern unser Beileid aus. Wir sind diesem Mann, der fest im Glauben verwurzelt war und der durch seine tiefe Spiritualität, sein politisches Bewusstsein und seine Liebe zur Schöpfung geprägt war und andere geprägt hat, zutiefst dankbar.